Der Verein Pro Juventute AR wählt mit Andreas Rohner aus Trogen und Thomas Ribi aus Herisau zwei neue Mitglieder in den Vorstand. Verabschiedet wurde Hanni Brogle aus Speicher. Von Martin Hüsler

An der in Heiden durchgeführte Hauptversammlung von Pro Juventute AR – es war die neunte seit Bestehen des Vereins – nahmen die Wahlgeschäfte am meisten Zeit in Anspruch. Aus dem Vorstand hatte Hanni Brogle nach siebenjähriger Zugehörigkeit zum Gremium ihren Rücktritt eingereicht. Ihr oblag schwergewichtig der Artikelverkauf über Schulklassen. Präsidentin Annelise Dick-Schwab würdigte Hanni Brogles Einsatz in einem immer schwieriger werdenden Umfeld.

Drei Neue – Bisherige bestätigt

Andreas Rohner aus Trogen, Lehrer und schulischer Heilpädagoge, und Thomas Ribi aus Herisau, Leiter der Abteilung Berufsbildung des Kantons Appenzell Ausserrhoden, ergänzen den Vorstand, der laut Statuten sieben Mitglieder zählt. Um bei dieser Zahl zu bleiben, trat Lea Campi Klauser, Leiterin der Geschäftsstelle, formell aus dem Vorstand zurück. Sie wird aber den Sitzungen mit beratender Stimme weiterhin beiwohnen. Da Gesamterneuerungswahlen fällig waren, mussten die verbleibenden Annelise Dick-Schwab (Präsidentin), Elisabeth Signer-Schweizer (Vizepräsidentin), Danielle Bruggmann-Battaglia (Aktuarin), Beatrice Hugentobler-Hobi (Kassierin) und Rolf Degen (Beisitzer) bestätigt werden.

Im Revisorenteam erfolgte eine «Herisauer Rochade» von Werner Steiger zu Walter Strässle, derweil sich Cornel Hollenstein bestätigt sah.

Rege Tätigkeit

Der Blick in die Jahresberichte der verschiedenen Sparten belegt die vielfältige Arbeit von Pro Juventute AR. Einen wichtigen Bereich bildet die Mütter- und Väterberatung, die über zweitausend Mal in Anspruch genommen wurde. Bei Manuela Gröber, Sabine Kinzer und Karin Seitz-Bischofberger ist die Beratung in guten Händen. Eingedenk der Wichtigkeit, auch an hier lebende anderssprachige Mütter und Väter heranzukommen, erscheinen die Elternbriefe für das 1. bis 6. Lebensjahr neuerdings auch in den Sprachen Arabisch und Farsi, das beispielsweise von Menschen aus Afghanistan oder aus Pakistan gesprochen wird.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die in den Händen von Priska Bachmann liegende Erziehungsberatung, um die Pro Juventute AR oft angegangen wird, auch wenn im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang zu verzeichnen war. Die häufigsten Auslöser für Ersuchen um Hilfe sind allgemeine Erziehungsfragen, Trennung/Scheidung, schwerwiegende Probleme der Eltern oder Entwicklungsauffälligkeiten.

Beliebter Ferienpass

Hoch im Kurs sind nach wie vor die über den Pro-Juventute-Ferienpass angebotenen Kurse, die ein aus Katja Brülisauer (Appenzell), Nadine Willi (Speicher), Carmen Müller (Stein), Barbara Büchi (Heiden) und Maria Graf (Appenzell) bestehendes Team organisiert. Aus 334 Kursen konnten die Kinder im letzten Jahr wählen, ihrer 877 nahmen das Angebot wahr; das sind 100 mehr als 2015. Den grössten Zuspruch bei den Mädchen hatten Kurse mit Pferden sowie Beauty-, Bastel- und Tanzkurse. Bei den Knaben standen Sport- und handwerkliche Kurse am höchsten in der Gunst. 2019 wird dann wieder ein Ferienpass-Jahr.

Intensiv ist der Zugriff zum stets auf dem neuesten Stand gehaltenen Onlineportal der Pro Juventute AR (www.projuventute-ar.ch). Die Zahlen würden darauf hindeuten, dass dieser Service einem Bedürfnis entspreche, heisst es im Jahrsbericht.

Stabile Finanzlage

Aus der von Beatrice Hugentober-Hobi präsentierten Rechnung ging hervor, dass Pro Juventute AR die Aufgaben aus finanziell soliden Verhältnissen heraus wahrnehmen kann. Aufwand und Ertrag driften in keiner der Teilrechnungen besorgniserregend auseinander. Spenden sowie Beiträge der öffentlichen Hand und von Dritten sichern zur Hauptsache den Finanzhaushalt.

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Die zurückgetretene Hanni Brogle, flankiert von Thomas Ribi (links) und Andreas Rohner. (Bild: hü)
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